Nachdenkliches

Übungsmatte 2016

Als ich mir die Zeit nahm und mir  Gedanken zum vergangen Jahr machte, zu seinen Höhen, seinen Tiefen, kam mir die Idee mich zu fragen: Wenn du ein Buch schreiben wolltest über das Jahr 2016, welchen Titel hätte es?

 

Meine erste Idee war: Sichtbarkeit,

denn das ist das was ich in 2016 üben durfte.

Aus meinem Praxisraum treten, mich und das Hainbuchenhaus zu zeigen, ob bei Facebook oder hier auf der Webseite.

Doch wichtiger noch, so kam es mir dann in den Sinn, war die Zeit, die ich mir genommen habe.

 

Zeit - um einzusehen, das es an der Zeit ist

Zeit - meine Abneigung gegen Marketing abzulegen

Zeit - um kleinschrittig voran zu gehen

Zeit - um mich in eine völlig neue Materie einzuarbeiten

Zeit - um mich wirklich einlassen zu können

Zeit - um Hemmschwellen und Glaubensätze abzubauen

 

Ich habe mir  Zeit genommen und jeden Schritt  bewußt gelebt und erlebt.

Und wenn ich nun zurückschaue, so war es bewegt, wie ein Meer voller Wellenberge und Täler im Innen wie im Aussen.

Es war die Zeit, die meine Seele mitnahm auf die Reise in das Abenteuer der Sichtbarkeit. 

 

Dankbar schaue ich auf die gewonnen Seelenschätze dieses Jahres zurück, auch wenn alles andere vergänglich ist, Seelenschätze bleiben.

 

Ich wünsche Ihnen das Sie sich Zeit nehmen. 

Bewußt gelebtes Leben ist Reichtum, der nicht mit Geld zu bezahlen ist.

 

Alles Liebe und einen guten Rutsch, sowie eine sanfte Landung im Jahr 2017

 

Anita Draken

Die Zeit zwischen den Jahren,

so wurde diese Zeit bei uns zu Hause genannt, hat eine ganz eigene Athmosphäre.

Die Bäuche noch gefüllt vom guten Weihnachtsessen, frühe Abende im Kerzenschein, die Uhren scheinen langsamer zu gehen.

Das gilt sicher nicht für alle, jedoch für viele.

Es gibt Menschen, die in dieser Zeit arbeiten, ihre Dienste versehen, für unser Wohlbefinden da sind. Ihnen möchte ich zu allererst von Herzen danken.

In dieser ruhigeren Stimmung ist es seit alters her üblich auf das vergangene Jahr zu schauen.

Durch das Vorbeiziehen lassen der vergangenen Monate können wir abschließen, loslassen und noch offenes bewußt machen.

Mit der Erinnnung an Aha-Erlebnisse und Erkenntnisse schließen wir den Wachstumszyklus des Jahres. Das steht im Einklang mit der Natur im Winter.

Es klärt den Geist und bringt seelisch in die Balance.

 

Während früher in einer Runde Erinnerungen an das Jahr ausgetauscht wurden, ist das heute mehr eine private Angelegenheit.

In den Runden, ob Familie, Gemeinde oder Freunde fügte jeder seine Erinnerungen ein und es entstand ein Jahresbild, welches dem Jahr einen Namen gab. (nach einem herausragenden Ereigniss).

Das ist heute seltener. Jahre haben keine Namen mehr, sondern gehen in Zahlenkolonen unter.

Sie verlieren damit an Individualität, sind schwer erinnerbar. (Wann war das nochmal?)

Heute sieht Rückschau etwas anders aus.

Im Fernseh, Zeitung oder Internet erfolgt die Rückschau auf kolletkive Ereignisse.

Tagebücher, Bilder, Gespräche, Erinnerungen sind die individuellen Medien.

Ob sie nun einen Brief an das vergangene Jahr verfassen, ein Fotobuch machen oder, oder …

schließen sie Frieden mit dem was war.

Richten sie Ihren Fokkus auf ihr Schaffen, auf ihre Lernerfolge, Erkenntnisse, auf die erfülllten Momente und schöne Begegnungen und Begebenheiten.

 

Das alte Jahr ist der Boden für das neue Jahr.

Ein gut bearbeiteter Boden bringt eine bessere Ernte.

Ein liebvoll, dankbar abgeschlossenes Jahr ist ein nahrhafter Boden für ein gutes, neues Jahr.  

In diesem Sinne allen einen liebe- und friedvollen Abschluß 2016  

 

Anita Draken

Terroranschlag in Berlin

Angesichts der jüngsten Ereignisse und meiner Betroffenheit, nicht nur von den Ereignissen sondern auch von so manchen Reaktionen darauf

Kommentar von Brigitte Snehotta 

 

(Mittwoch, 21. Dezember 2016 19:55)

Wie wahr Anita, danke für diese Worte. Ich möchte sie ergänzen mit: Ich wünsche allen den Mut und die Kraft ihre positiven Werte zu leben und dazu zu stehen. Sich nicht einschüchtern zu lassen durch Interpretationen und genereller Meinungsbildung gegen Mitmenschen. Sich frei zu machen gegen Angst. Das Gegenstück dazu ist Liebe, Achtung, Wertschätzung und Dankbarkeit. Schenken wir der Welt unser aus dem Herzen kommendes Lächeln und leben danach. Ich fühle ebenso mit allen die leiden und wünsche ihnen die Kraft aufzustehen und für eine friedvolle Welt zu leben...B.S.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hainbuchenhaus Anita Draken